FIRE IN THE ATTIC // FIRE IN THE ATTIC
FIRE IN THE ATTIC
Hoffnungsvoll hatte das Bonner Screamo-Quintett im letzten Jahr mit der Gratisbeilage ihrer CD Cum Grano Salis im Visions-Magazin die Idee neuer Vermarktungswege auf dem desolaten Tonträgermarkt angetestet. Dann platzte die Nachricht vom Ausstieg des Sängers Ole Feltes ins Haus und die Band drohte einzuknicken. Rettung kam aus dem Vereinten Königreich in Form des erst 20-jährigen Tomas Prescott: Fortan wird der Quoten-Brite für die Stimme der Emorocker mit Punkattitüde sorgen und macht bei seinem Einstand eine recht passable Figur. Zwar kristallisieren sich auch nach mehreren Durchläufen des vierten Fire In The Attic-Werkes keine wirklich überragenden Songs heraus, doch die fünf Musiker rocken solide und ideenreich. Bei veränderter Gruppenkonstellation und der daraus resultierenden Neuorientierung wäre dies nicht unbedingt zu erwarten gewesen.